Labor Alltagskultur

Phone:0650/5109278 / fuchs@kinoki.at

Der VereinssitzDer Vereinssitz des Labor Alltagskultur ist in einem wunderschönen Meidlinger Schrebergarten, direkt an der U6 bzw. Schnellbahn, gelegen. Es gibt Besprechungsräume, geeignet für Meetings, Treffen, Workshops, Lesungen u.ä. für bis zu 15 Personen, und eine große Terrasse und viel Platz im Garten für Aktivitäten verschiedenster Art.

Wir stellen euch diese Möglichkeiten für einen Unkostenbeitrag gern zur Verfügung!

Related upcoming events

  • 30.07.2021 17:00 - 30.07.2021 19:00

    Vom Lido der Arbeitslosen zum Investorentraum
    Der Donaukanal 1700-2021

    Flanerie mit Anton Tantner

    Der Wiener Donaukanal und seine Uferanlagen haben in den letzten Jahrzehnten eine steile Karriere gemacht: Von einem als gefährlich und hässlich wahrgenommenen Angstraum, der vorwiegend der Entsorgung von Unrat und als Rückzugsort renitenter Jugendlichen sowie Obdachloser diente, entwickelte er sich zu einem beliebten Freizeitgebiet, dessen von Konsumzwang freie Verweilzonen immer wieder gegen Begehrlichkeiten nach der Ausweitung der Gastronomiezonen verteidigt werden müssen.
    Die Flanerie behandelt in einem weiten Bogen die Entwicklung des „Wiener Arms“ der Donau über dessen zunehmende Einhegung und Regulierung bis hin in die Gegenwart und beschäftigt sich insbesondere mit den Auseinandersetzungen rund um die Nutzung des Gewässers und seiner Randzonen, der „schrägen Wies’n“.
    Bereits in der frühen Neuzeit war der Donaukanal Ort des verbotenen Badens und Stätte der gewerbsmäßigen Wäschereinigung; er diente als Schifffahrtsweg, über den Reisende sowie Holz, Gemüse und Schlachtvieh die habsburgische Residenzstadt erreichten, sowie als Marktplatz für Wachauer Marillen und Waldviertler Karpfen; in der Zwischenkriegszeit war die Brigittenauer Lände als „Riviera der Arbeitslosen“ bekannt.

    Lektüretipp zur Vorbereitung: In der Juli-Ausgabe des „Tagebuch“ erscheint ein Beitrag von Anton Tantner über die Geschichte des Donaukanals.

  • 04.08.2021 18:30 - 04.08.2021 20:00

    Mittwoch 4.8. 18.30 Uhr, Mica: 1070, Stiftg.29 (vis a vis Amerlinghaus)
    Erzählkonzert von und mit Thomas De Claude „Wenn ich weine, dann lache ich laut“

    Aus der Reihe „Danke, man lebt!“- Dokumentationsprojekt zu den kritischen Wiener Liedermachern.
    https://www.kritische-lieder.at/
    Danke an die Musikabteilung des Kulturamts der Stadt Wien für die Förderung!