Labor Alltagskultur

Phone:0650/5109278 / fuchs@kinoki.at

Der VereinssitzDer Vereinssitz des Labor Alltagskultur ist in einem wunderschönen Meidlinger Schrebergarten, direkt an der U6 bzw. Schnellbahn, gelegen. Es gibt Besprechungsräume, geeignet für Meetings, Treffen, Workshops, Lesungen u.ä. für bis zu 15 Personen, und eine große Terrasse und viel Platz im Garten für Aktivitäten verschiedenster Art.

Wir stellen euch diese Möglichkeiten für einen Unkostenbeitrag gern zur Verfügung!

Related upcoming events

  • 20.08.2022 16:00 - 20.08.2022 19:00

    Samstag, 20. August 2022, 16 Uhr
    Labor Alltagskultur, Kolonieweg 48, 1120 Wien (U6 Tscherttegasse)
    Wohnzimmertag

    mit Lesungen von Patricia Brooks, Wolfgang Helmhart, Ilse Kilic, Eva
    Schörkhuber, Günter Vallaster, Fritz Widhalm

  • 27.08.2022 10:30 - 27.08.2022 17:00

    Treffpunkt: 10:30 Bahnhof Floridsdorf
    Vorplatz zu den Strassenbahnen

    Von Bahnhof Floridsdorf nehmen wir die Strassenbahn 26 und fahren die 8
    Stationen bis nach Strebersdorf. Durch den Ortskern spazieren wir zur
    "Obstoase", einer Parkanlage, in der auf rund 15 Bäumen und Sträuchern
    klassische Sorten und Obstraritäten wachsen. Am Gelände der Schulbrüder
    vorbei gehen wir zum Steinernen Kreuz am Bisamberg. Von dort geht es
    dann zum Dorfzentrum von Stammersdorf, im Sinne des Wahlfloridsdorfer
    Dichters Andreas Okopenko: "Ich stamme aus Strebersdorf und strebe nach
    Stammersdorf".

    Mit abschließendem Heurigenbesuch.
    Teilnahme kostenlos, Anmeldung bei Horst Leonhardsberger erwünscht.

  • 28.08.2022 16:00 - 28.08.2022 20:00

    Lesung (Judith Brandner) und
    Sanshin-Konzert (The Third Kijimuna)
    28. August, 16 Uhr

    Labor Alltagskultur

    Okinawa, die südlichste Präfektur Japans, ist näher zu Taiwan als zu Tokyo. Smaragdgrünes Meer, Hibiskusblüten und Ananasstauden sind typische Bilder von Okinawa – ganz gegensätzlich zu Tempeln, Kirschblüte und Moosgärten, die viele mit Japan assoziieren. Das Urlaubsparadies im Süden hat jedoch auch eine Schattenseite: der Großteil der amerikanischen Militärbasen ist hier stationiert, einer Präfektur, die nicht einmal 1% der Fläche von Gesamtjapan umfasst. Okinawa stand bis 1972 unter US-Administration. Das Jahr 2022 markiert daher das 50- jährige Jubiläum der Rückgabe Okinawas an Japan.

    Judith Brandner hat Okinawa in den vergangenen 30 Jahren mehrfach besucht und zur Problematik der amerikanischen Truppenstützpunkte recherchiert. In Radiosendungen und Büchern thematisiert sie vor allem den Widerstand der Bevölkerung gegen die Militärbasen und die Situation der Frauen, die immer wieder Opfer von Gewalttaten der GIs werden. In ihrem Buch “ JAPAN-INSELREICH IN BEWEGUNG” schreibt sie eine Reportage über die Sitzblockaden gegen die Errichtung eines neuen Militärstützpunktes in der Bucht von Henoko bei Camp Schwab. Darunter würde nicht nur die Bevölkerung leiden, der Bau bedroht auch wertvolle Flora und Fauna, darunter das seltene Meeressäugetier Dugong.

    The Third Kijimuna Sigrid Hofmeister-Watanabe & Isabelle Prochaska

    Das Duo The Third Kijimuna (Sigrid Hofmeister-Watanabe und Isabelle Prochaska) führt musikalisch durch die südlichste japanische Präfektur. Mit traditionellen Volksliedern, Wienerisch gewürzten Lovesongs und Klassikern erzählen die beiden “Reiseleiterinnen”/Musikerinnen vom Leben auf Okinawa. Treuer Begleiter ist die Sanshin: dieses dreisaitige traditionelle Zupfinstrument hat eine besondere Stellung in Okinawa als Medium für Vergangenheitsbewältigung, Friedensaktivität, Kulturtradierung, Austausch und ausgelassenes Feiern.

    Kurzprofile
    Judith Brandner, Journalistin für Radio, TV und Print, Japanologin. Derzeit Redakteurin bei der ORF-Sendung “Universum History” und freie Autorin.

    Sigrid Hofmeister-Watanabe (Künstlerin und Japanologin) und Isabelle Prochaska (Japanologin) treten seit 2009 als Sanshin Musikerinnen auf. Bei ihren Konzerten vermischen sie Traditionelles aus Okinawa mit Wiener Schmäh und bekannten Popsongs. Sie nennen sich The Third Kijimuna: ihr Zupfinstrument Sanshin hat drei Saiten, Wien ist bekannt für den Film “Der dritte Mann”, und neben dem Duo gibt es ein unsichtbares Fabelwesen aus Okinawa: den Baumkobold Kijimuna.