Sinnvoll tätig sein

Dienstag 21. September, 17 Uhr
Franz Schandl und Context XXI

Sinnvoll tätig sein
Perspektiven jenseits der Lohnarbeit
Die „Freie Akademie Meidling“ lädt ins „Labor Alltagskultur“
1120, Kolonieweg 48
Alle Workshops dank der Förderung durch die MA7 kostenlos!
Anmeldung bei Ulli Fuchs erforderlich (fuchs@kinoki.at, 0650 510 92 78)

Special Guest & Referent: Franz Schandl

Lesekreis im Rahmen der Freien Akademie Meidling im Labor Alltagskultur.
Moderation & Text-Vorbereitung: Barbara Eder & Robert Zöchling

„Dass Arbeitslose Schmarotzer sind und es sich auf unsere Kosten gut gehen lassen, was weiters bedeutet, dass es allen Arbeitslosen gefälligst schlecht zu gehen habe, sind als gemeine Volksvorurteile schlicht eine Zumutung. Die Abgehängten hängen weniger in den Hängematten als in den Seilen. Nicht nur vor diesem Hintergrund stellt sich heute tatsächlich die Frage, ob es nicht gesamtgesellschaftlich sinnvoller wäre, statt dem illusorischen „Arbeit für alle!“ das machbare „Hängematten für alle!“ zu fordern. Etwas mehr abhängen würde den Leuten sowieso nicht schaden, kämen sie doch dann auf Gedanken, die ihnen in ihrem Alltagstrott nie einfielen. Mehr Muße würde allen guttun. Den am Markt Erfolgreichen wie den Erfolglosen, wobei die Scheidung oft eine ganz zufällige ist. Eine Sichtung der Klischees und eine Erweiterung des Horizonts wären von Vorteil.“ (Franz Schandl)

Texte zur Vorbereitung:
* Franz Schandl: In der Drangsalierung hängen: Beobachtungen und Notizen zu einem Arbeitslosen-Experiment im Oberen Waldviertel
* Nikolaus Dimmel: Geisterbahn der Sozialpolitik
* FrauenLesben gegen Zwangsarbeit: Wie entsteht ein gesamtösterreichisches Arbeitshaus? Wer nicht kuscht und dient, ist draußen!

Wer mehr dazu lesen möchte, kann’s hier finden:
http://contextxxi.org/+-arbeit-+.html